8 Anforderungen der Chemieindustrie, die ein modernes ERP-System erfüllen sollte

Von Beatriz Trejo am 22 März, 2021
Chemie News
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Beatriz Trejo

8 Anforderungen der Chemieindustrie, die ein modernes ERP-System erfüllen sollte

 

Dass die Chemiebranche in Deutschland eine besondere Stellung einnimmt, hat die Corona-Krise wieder einmal gezeigt. Während viele Wirtschaftszweige zu kämpfen haben, geht es Chemieunternehmen vergleichsweise gut.

Das liegt unter anderem am bereits hohen Digitalisierungsniveau der Chemieindustrie. Bis in den Mittelstand hinein, setzten Chemieunternehmen auch vor der Pandemie verbreitet auf digitale Lösungen in Produktion oder Vertrieb.

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Das Fundament für langfristig erfolgreiche Digitalisierung sollten Unternehmen jetzt legen: mit einem modernen Enterprise Ressource Planning (ERP) System, das das gesamte Unternehmen abbildet und den speziellen Anforderungen der Branche im digitalen Zeitalter gerecht wird. Damit sind Unternehmen der hyperdigitalen Geschäftswelt à la Chemie 4.0 gewachsen:

  • Vernetzte und intelligente Prozesse steigern die Effizienz Ihres Unternehmens

  • Die gesammelten Daten bilden die Grundlage für systematische Optimierungen und das Aufspüren von Fehlerquellen

  • Die vollständige Abbildung aller Vorgänge in Fertigung, Lager und Co. schafft die nötige Transparenz und Kontrolle

Sie sind auf der Suche nach einer geeigneten ERP-Lösung für Ihr Chemieunternehmen? Dann sollten Sie sich bei der Auswahl an Ihren Bedürfnissen und Problemstellungen orientieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche branchenspezifischen Anforderungen Ihre künftige ERP-Software unbedingt erfüllen sollte.

 

 

1. Mit gesetzlichen Richtlinien umgehen

 

Chemische Stoffe, Verfahren und Produkte unterliegen zu Recht strengen gesetzlichen Vorschriften. Die Gesetze und Auflagen werden stetig angepasst und erweitert, sodass es ein Vollzeitjob für mehrere Mitarbeiter wäre, hier auf dem Laufenden zu bleiben.

Hinzu kommen Zertifizierungsanforderungen und genormte Validierungsprozesse, die Unternehmen erfüllen müssen. Das geht auch einfacher! Ein branchenspezifisches ERP-System

  • hält automatisch Gesetzesauflagen ein
  • validiert unternehmensinterne Abläufe
  • vereinfacht Zertifizierungen

Durch regelmäßige Software-Updates verpassen Sie keine neuen gesetzlichen Vorgaben.

 

2. Komplexe Fertigungsprozesse bewerkstelligen

 

Chemieunternehmen müssen in kurzer Zeit und mit technisch anspruchsvollen Methoden komplexen Produkte entwickeln und herstellen. Eine große Herausforderung, die Sie mit einer ERP-Lösung besser denn je meistern werden.

Ihr ERP-System verknüpft bisher isolierte Prozesse und fördert so die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen. Außerdem verfügt es über praktische Tools die

  • die nötigen Produktionswerte integrieren

  • Aufträge vorkalkulieren

  • die Fertigung steuern und überwachen

So unterstützt Sie ein ERP-System, kurze Entwicklungszyklen erfolgreich zu bewältigen und vielstufige Fertigungsabläufe zu entwerfen und zu verwalten.

 

3. Dynamische Lieferketten steuern

 

Als Chemieunternehmen sind Sie auf eine funktionierende Lieferkette angewiesen. Intelligente Softwaresysteme erlauben es Ihnen, den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Ressourcenbeschaffung bis zur Auslieferung optimal zu gestalten:

  • Kaufen Sie Rohstoffe trotz volatilen Rohstoffmärkten immer zum besten Preis.

  • Verlassen Sie sich darauf, dass Ihr Lager der Nachfrage entsprechend gefüllt ist.

  • Planen Sie Ihre Kapazitäten auf Basis aktueller Daten.

  • Automatisieren Sie die Erstellung von Aufträgen, Dokumentationen und Rechnungen.

  • Synchronisieren Sie die Abläufe an mehreren Standorten und verringern Sie damit Störungen.

Mit ERP-Software bleiben Sie agil und nehmen mit wenig Aufwand nötige Anpassungen an der Supply Chain vor.

 

4. Zugang zu Informationen regeln

 

Gerade in der Chemiebranche ist es überaus wichtig, die eigenen Geschäftsgeheimnisse zu schützen. In Ihrem Unternehmen sollten daher ausschließlich autorisierte Mitarbeiter Zugriff auf Systeme und hinterlegte Daten wie Rezepturen erhalten – und niemand sonst.

Ein branchengerechtes ERP-System erlaubt es, Daten einerseits gut zu sichern und andererseits bei Bedarf von zentraler Stelle schnellen Zugriff zu gewähren. Mit seinem ausgefeilten Accessmanagement verhindern Sie, dass Unbefugte versehentlich Änderungen vornehmen oder sensible Informationen in falsche Hände geraten.


5. Sicherheit und Umweltmanagement optimieren

 

In Ihrer Branche stehen die Themen Sicherheit und Umweltschutz stets ganz oben auf der Agenda. Sie müssen bei den täglichen Abläufen dafür sorgen, dass weder Mensch noch Natur einer Gefahr ausgesetzt werden. Die ERP-Software unterstützt Sie dabei an vielen Stellen: 

    • Gefahrstofflager: Automatische Aktualisierung der Sicherheitsdatenblätter, Bestandserfassung mit Barcode-Scanning, dynamische Lagerführung nach Reach-Verordnung

    • Gefahrstoffmanagement: Bewertung neuer Rezepturen bereits im Entwicklungsstadium, laufende Sicherheitskontrollen

    • Fehler-Screening: Überwachung der Fertigung mit sensiblen Produktionssensoren

  • Kreislaufwirtschaft: Monitoring und Optimierung von Recycling-Vorgängen



6. Chargen im Blick behalten

 

Chemieunternehmen müssen ihre Chargen lückenlos führen und zurückverfolgen können. Nichts einfacher als das: Die ERP-Software trackt Ihre Produkte über die gesamte Strecke von Produktion und Transport und kann sie jederzeit fehlerfrei identifizieren.

So stehen immer alle nötigen Daten, etwa für Lieferung, Qualitätskontrolle oder Analyse, bereit und Sie können bei Bedarf problemlos einzelne Chargen ausfindig machen.

 

7. Qualität sicherstellen

 

Ihr Anspruch lautet, nur hochqualitative Produkte auszuliefern? Dann reicht es nicht, hin und wieder eine Stichprobe vorzunehmen. Vielmehr benötigen Sie einen Prozess, der die Qualität von der Rezeptur über den Rohstoff bis zum Endprodukt überwacht.

Das ERP-System kontrolliert alle Bereiche Ihres Chemieunternehmens, indem es automatisierte Prüfungen vornimmt und alle Parameter permanent überwacht.

 

8. Immer flexibel bleiben

 

9 von 10 Chemieunternehmen zählen zum Mittelstand. Gerade mittelständische Unternehmen haben viel Entwicklungs- und Wachstumspotenzial. Da ist Flexibilität Trumpf! Schließlich möchten Sie nicht jedes Mal eine neue Software kaufen, wenn Sie neue Marktnischen erobern, Ihre Möglichkeiten ausloten oder schlicht größer werden.

Setzen Sie besser gleich auf modular erweiterbare ERP-Lösungen. Achten Sie darauf, dass Ihr ERP-Systems sowohl skalierbar ist als auch neue Geschäftsbereiche mühelos integrieren kann. Eine große Toolauswahl mit flexiblen Preissystem hilft ebenfalls: Im Idealfall nehmen Sie die nötigen Tools je nach Bedarf hinzu und stoßen überflüssige einfach ab.

 

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Es ist klar geworden, dass Chemieunternehmen nur begrenzten Nutzen aus Standard-ERP-Systemen ziehen können. Was sie brauchen, ist eine bedarfsgerechte Branchenlösung, die genau versteht, worauf es in der Chemieindustrie ankommt.

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